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Whirlpool & Hot Tub Pools


Whirlpool für den Garten kaufen - Was ist zu beachten?

Ein Whirlpool ist das perfekte Element für die Gestaltung der Grünanlage. Mit einem eigenen Spa im Garten entsteht eine edle Atmosphäre. Der Whirlpool steht jederzeit für ein ausgiebiges Entspannungsbad bereit.

Doch beim Kauf eines Whirlpools für den Garten sollten einige Aspekte berücksichtigt werden. Eine der wichtigsten Fragen ist, welches Modell den persönlichen Anforderungen am ehesten entspricht. Um das herauszufinden, ist es wichtig zu verstehen, was ein Whirlpool eigentlich ist, was er kann und wodurch sich die verschiedenen Modelle voneinander unterscheiden.

Bei der Kaufentscheidung spielen auch die jährlichen Unterhaltskosten eine Rolle, die beim Betrieb eines Whirlpools anfallen. Auch die technischen und hygienischen Aspekte sollten hinterfragt werden. Wer langfristig von den Vorzügen eines eigenen Whirlpools im Garten profitieren möchte, kommt nicht daran vorbei, sich zumindest grundlegendes Wissen anzueignen.


Whirlpool - was ist das?

Mit dem steigenden Interesse an Wellness nimmt auch die Nachfrage nach Whirlpools stetig zu. Doch was ist ein Whirlpool eigentlich? Bei einem Whirlpool, oder auch Hottub oder Jacuzzi, handelt es sich im Grunde um ein befüllbares Wasserbecken mit integrierten Luftdüsen. Beim Betrieb eines Whirlpools kann der Badende von verschiedenen Funktionen Gebrauch machen. Zum Beispiel von der Massagefunktion, die sich in unterschiedlichen Stärken regulieren lässt.

Hierbei wird Luft durch die Düsen geblasen, die im Wasser eine massierende Wirkung auf den Körper ausüben. In der Vergangenheit waren Whirlpools hauptsächlich in Wellness-Centern und Hotels zu finden. Doch seit einiger Zeit nehmen die Jacuzzis mit dem luxuriösen Flair Einzug in private Haushalte. Mit einem Anschaffungspreis ab 3.000 Euro ist ein einfacher Hottub die preiswerteste Möglichkeit für Sprudelbäder im Garten. Ein Whirlpool der mittleren Klasse kostet etwa 6.000 bis 9.000 Euro. Und wer sich maximalen Komfort wünscht und dafür gern mehr bezahlt, erwirbt zwischen 10.000 und 20.000 Euro ein echtes Luxusmodell. Die meisten Händler bieten zudem Finanzierung auf Raten an.


Was kostet ein Whirlpool im Unterhalt?

So wie bei einem Gartenpool bleibt es auch bei einem Whirlpool für den Garten nicht bei den Anschaffungskosten. Der Betrieb des Sprudelbades verursacht Monat für Monat laufende Kosten. Wobei die Energiekosten den Hauptkostenfaktor ausmachen und insbesondere bei einem Außenwhirlpool schnell überhand nehmen können.

Hohe Energiekosten lassen sich meist auf eine unzureichende Isolierung zurückführen. Schlecht isolierte Außenwhirlpools sind in der Anschaffung vergleichsweise günstig. Allerdings kühlt das Wasser auch sehr schnell aus. Um die Temperatur konstant zu halten, verbraucht der Whirlpool deutlich mehr Energie, als ein gut isoliertes Modell.

Damit aus dem Whirlpool kein teures Hobby wird, empfehlen Experten von vorn herein in ein besseres Modell mit einer guten Isolierung zu investieren. Denn diese Whirlpools arbeiten sehr effizient und das macht sich am Ende auch auf der Energiekostenabrechnung bemerkbar. Der höhere Anschaffungspreis zahlt sich erfahrungsgemäß im Laufe der ersten Jahre wieder aus.

Da der tatsächliche Energieverbrauch neben der Isolierung auch von der Nutzungsintensität des Whirlpools abhängt, ist eine konkrete Angabe zum Verbrauch nicht möglich. Die täglichen Energiekosten bewegen sich in einem Bereich zwischen 50 Cent und 1,50 Euro.


Whirlpool - wie oft Wasser wechseln?

Das Wasser im Außenwhirlpool muss nach dem Entspannungsbad keinesfalls abgelassen werden, sondern kann für einige Monate im Becken verbleiben. Schließlich hat ein Whirlpool ein Fassungsvermögen von mehreren hundert Litern. Permanentes Ablassen und Neubefüllen würde auf die Dauer enorme Wasserkosten verursachen und den Arbeitsaufwand erhöhen.

In der Regel wird empfohlen, das Wasser alle 3 Monate zu wechseln, also lediglich 4 x im Jahr. Wenn der Whirlpool überdurchschnittlich oft genutzt wird, kann das Wasser auch häufiger gewechselt werden. Aus hygienischen Gründen sollte das Wasser jedoch nicht länger als 3 Monate im Whirlpool verbleiben.


Whirlpoolzusätze

Mit verschiedenen Badezusätzen wird das Sprudelbad zum aromatischen Wellnesserlebnis. Inzwischen gibt es eine breite Auswahl an Produkten und eine große Vielfalt verschiedener Düfte. Das Sortiment reicht von Genussaromen wie Schokolade und Vanille über blumige und fruchtige Zusätze wie Orangen-, Zitronen-, Neroli-, Baumwollblüten und Rote Beeren bis zu spezielleren Sorten wie Grüner Tee, Garten der Provence, Oriental und Monoi. Wobei es sich bei den genannten Sorten lediglich um einen Teil des umfangreichen Duftsortimentes handelt.


Wirkung von Badezusätzen im Whirlpool

Jeder Duft entfaltet eine bestimmte Wirkung. So wirken Garten der Provence und Orangenblüten beispielsweise beruhigend. Eine betörende Wirkung wird mit Oriental und Neroliblüten erzielt und Grüner Tee wirkt revitalisierend. Rote Beeren, Vanille und Schokolade verführen die Sinne und Baumwollblüten unterstützen die Entspannungswirkung. Aufgrund der unterschiedlichen Wirkungsweisen ist es immer von Vorteil, sich ein Sortiment mit verschiedenen Aromen zuzulegen. Die Auswahl an verschiedenen Düften ermöglicht es, jederzeit über den passenden Badezusatz zu verfügen.


Ungeeignete Badezusätze für den Whirlpool

Für viele Whirlpoolbesitzer gehören Badezusätze ebenso zu einem guten Entspannungsbad, wie der Badeschaum in einer gewöhnlichen Badewanne. Allerdings sind schäumende Badezusätze für Whirlpools nicht geeignet, da sich aufgrund des sprudelnden Wassers in kürzester Zeit riesige Schaumberge bilden. Auch Badezusätze mit Öl- oder Fettanteilen sind für den Gebrauch im Whirlpool nicht zu empfehlen. Öl- und Fettanteile lagern sich im Rohrleitungssystem und in den Düsen ab und können hartnäckige Verstopfungen und sogar einen Defekt herbeiführen.


Badesalz für Whirlpool

Bestens geeignet sich Badesalze. Diese schäumen nicht und enthalten kein Öl. Sparsam dosiert sind Badesalze ideale Zusätze, die für ein optimales Badeerlebnis sorgen. Werden regelmäßig Badesalze in den Whirlpool gegeben, muss die Whirlwanne unbedingt gründlich gereinigt werden. Die Reinigung schließt auch das sorgfältige Durchspülen der Leitungen mit ein.


Aromatherapie im Whirlpool

Eine Reihe an Badezusätzen eignet sich besonders gut für Aromatherapien. Mit Aromatherapien lassen sich auf sehr schonende Weise verschiedene Befindlichkeitsstörungen wie innere Unruhe, verspannte Muskeln, Abgeschlagenheit und ermüdete Gelenke lindern. Besonders bewährt haben sich hierbei Eukalyptus, Lavendel und Jasmin.


Vor- und Nachteile eines Whirlpools

Der Whirlpool steht für Wellness und Erholung. Das Sprudelbad hat zahlreiche Vorteile und wer bereits einen Whirlpool besitzt, wird dies auch bestätigen können. Und weil es im Leben immer zwei Seiten der Medaille gibt, hat auch ein Whirlpool den ein oder anderen Nachteil. Nachfolgend können die einzelnen Vor- und Nachteile verglichen werden:

Vorteile eines Whirlpools

1. Wellness und Flexibilität Der größte Vorteil eines Whirlpools ist für die meisten natürlich der heimische Wellness-Aspekt. Dazu gehört auch die Flexibilität, den Whirlpool jederzeit nutzen zu können, ohne zum Wellness-Center fahren zu müssen. Für Whirlpoolbesitzer ist es weitaus komfortabler, sich einfach in den Garten zu begeben, um ein Entspannungsbad zu genießen, als erst mit dem Auto ins Wellness-Center zu fahren.

2. Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten Beim Aufstellen eines Whirlpools bieten sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. So wird aus einer ungenutzten Rasenfläche im Garten eine kleine Wellnessoase, die keine Wünsche offen lässt. Spezielle Überdachungen bieten Schutz vor Sonne und Regen, sodass der Whirlpool unabhängig vom Wetter genutzt werden kann. Ein Whirlpool im Garten wertet das gesamte Grundstück auf. Es entsteht ein edles Ambiente, das jeden Hotel oder Wellness-Center-Whirlpool in den Schatten stellt.

3. Schmerzlinderung Das sprudelnde Bad im wohltemperierten Wasser versetzt Körper, Geist und Seele in eine intensive Entspannungsphase. Sorgen und Alltagsprobleme rücken in weite Ferne. Der Körper kommt zur Ruhe und tankt neue Energie. Die Massagewirkung im warmen Wasser fördert die Durchblutung, löst Verspannungen und lindert Gelenkbeschwerden und Rückenschmerzen. Selbst Rheuma-Patienten können von dieser Wirkung profitieren. Betroffene berichten nach regelmäßigen Whirlpoolbädern häufig von deutlicher Schmerzlinderung und einer gesteigerten Lebensqualität.

4. Fördert erholsamen Schlaf Schlaflosigkeit ist für Betroffene ein ernsthaftes Problem. Sie kommen abends nicht zur Ruhe und wälzen sich unruhig von einer Seite auf die andere. Bis am nächsten Morgen der Wecker klingelt und sich die Betroffenen völlig unausgeschlafen den alltäglichen Anforderungen stellen müssen. Wer nicht permanent Medikamente einnehmen oder schlaflose Nächte verbringen möchte, findet im Whirlpool eine wirksame Alternative. Im Sprudelbad wird effektiv Stress abgebaut. Bei aktivierter Massagefunktion und einer Badetemperatur von 36 bis 40 Grad weicht die innere Unruhe der Entspannung und verhilft nach dem Bad zu einem erholsameren Schlaf. Die positive Wirkung bei Schlaflosigkeit basiert auf der Körperkerntemperatur, die nach dem Bad im Whirlpoolbad stärker absinkt.

5. Lymphabfluss und Nährstoffversorgung werden verbessert Beim Baden im Whirlpool wird der Körper vom warmen Wasser erwärmt. Dabei kann die Körpertemperatur auf bis zu 37 Grad ansteigen. Der Blutdruck sinkt und der Puls steigt, ohne dabei das Herz zu belasten. In dieser Phase werden auch Atmung und Blutfluss schneller. Der erhöhte Herzschlag und die beschleunigte Atmung begünstigen im Muskelgewebe den Abbau sogenannter Metabolismus Abfälle. Unter Metabolismus Abfällen versteht man eine Ansammlung von Milchsäuren. Diese entstehen durch körperliche Anstrengungen und verursachen Gewebeschädigungen und Schmerzen. Mit dem schneller fließenden Blut gelangen Nährstoffe und Sauerstoff ins Muskelgewebe. Neben dem Abbau der Milchsäure kann sich das Gewebe regenerieren.

Nachteile eines Whirlpools

1. Pflege- und Reinigungsaufwand Damit das Wasser sauber bleibt und sich keine Ablagerungen auf den Flächen und im Rohrleitungssystem bilden, muss der Whirlpool regelmäßig gereinigt werden. Eine gute Pflege ist letztendlich auch für die Lebensdauer des Whirlpools entscheidend. Dabei entsteht ein gewisser Aufwand, der Zeit in Anspruch nimmt. Wie oft der Whirlpool gereinigt werden muss, richtet sich hauptsächlich nach der Nutzungsintensität. Als Faustregel gilt, dass eine gründliche Komplettreinigung 1 x im Monat ausreichend ist. Dennoch sollte die Whirlwanne nach jedem Bad ausgespült werden. Die Reinigung selbst erfordert keine Kraftanstrengungen. Das pflegeleichte Material der Whirlwanne lässt sich problemlos mit einem Schwamm und kaltem Wasser reinigen. Der Hauptteil der Reinigung erfolgt durch ein im Whirlpool integriertes Desinfektionssystem.

2. Geräuschintensität Einige Whirlpoolbesitzer werten auch die mehr oder weniger intensiven Geräusche als nachteilig. Die brummenden oder rauschenden Geräusche kommen vom Motor und den Pumpen, die beim Aktivieren der Massagefunktion zu arbeiten beginnen. Es gibt Whirlpools, die durchaus geräuschintensiv sind und einen erhöhten Lautstärkepegel haben. Andere Modelle wiederum sind sehr leise. Die Geräuschintensität ist also vom jeweiligen Modell abhängig und sollte beim Kauf berücksichtigt werden.


Nachteile beim Kauf von Billig-Whirlpools

Wer beim Kauf eines Whirlpools Geld sparen möchte und sich deshalb für das günstigste Modell entscheidet, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, dass ihn diese Entscheidung teuer zu stehen kommt. Denn bei der Produktion von preiswerten Whirlpools wird das Acrylglas nur sehr dünn gespannt. Die Materialeigenschaften bei derart dünnen Acrylglasschalen gleichen denen einer gewöhnlichen Badewanne. Das bedeutet, dass die Oberfläche eines billigen Whirlpools auf Dauer den Temperatur- und Druckunterschieden nicht standhalten kann. Bilden sich schließlich Risse in der Schale, ist eine Reparatur kaum mehr möglich. Zumindest nicht ohne enormen finanziellen Aufwand.

Fazit: Ein eigener Whirlpool im Garten ist ein echtes Highlight, bei dem Wellness-Fans voll auf ihre Kosten kommen. Wer in einen Whirlpool investiert, investiert gleichzeitig in seine Gesundheit und in eine gesteigerte Lebensqualität. Whirlpoolbesitzer können sich nach einem anstrengenden Tag einfach in die Whirlwanne legen und die ganze Bandbreite an Vorzügen genießen, die das heimische Spa zu bieten hat. Und bei einem abendlichen Entspannungsbad im dezent beleuchteten Garten bietet sich ein romantischer Blick in den Sternenhimmel. Ein umfangreiches Sortiment an verschiedenem Zubehör rundet das Wellnesserlebnis optimal ab.