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Cyanursäure

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Cyanursäure

Cyanursäure verlangsamt den Abbau von Chlor im Schwimmbecken.

Auf diese Weise wird verhindert, dass das freie Chlor zu schnell verbraucht wird und keine ausreichende Desinfektion mehr im Poolwasser vorhanden ist. Mit Cyanursäure versehenes Chlor wird auch als stabilisiertes Chlor oder organisches Chlor bezeichnet.

Die Zugabe schützt das Chlor gegen zu schnellen Zerfall durch UV-Strahlen sowie gegen zu schnelle Reaktionen mit Bakterien und Verschmutzungen. Damit wird eine gleichmäßige Chlorierung des Beckenwassers erreicht. Es muss zudem seltener Chlor nachdosiert werden. Reines Chlor im Beckenwasser würde sich hingegen zu schnell abbauen. Es würde sofort nach der Zugabe mit Schmutzstoffen, z.B. Bakterien, Kosmetika, reagieren und zu schnell verbraucht werden.

Cyanursäure messen ist mit einem Pooltester möglich. Bei einer zu hohen Konzentration von Cyanursäure im Beckenwasser kann es zu einer sogenannten Überstabilisierung kommen.

Denn bei ständiger Benutzung von organischem Chlor baut sich das Chlor permanent ab, der Cyanursäureanteil allerdings nicht. Er steigt vielmehr kontinuierlich. Dadurch wird das freie Chlor blockiert und kann nicht mehr wirken. Das Wasser kann sich grünlich verfärben und "umkippen".

In diesem Fall empfiehlt es sich, einen Teilwasseraustausch durchzuführen, um den Gehalt an Cyanursäure im Beckenwasser zu verringern.