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Wärmepumpen für Ihren Pool

Mit den Wärmepumpen von POOL Total bestimmten Sie selbst einfach und individuell die Dauer Ihrer Poolsaison! Bei der Auswahl der passenden Wärmepumpe gilt es jedoch einiges zu beachten. Ganz entscheidend ist zum Beispiel, dass die Wärmepumpe für die Größe Ihres Pools ausgelegt ist. Bei uns bekommen Sie Wärmepumpe einzeln oder direkt mit dem passenden Bypass-Set. Weitere Informationen für den Kauf Ihrer Wärmepumpe finden Sie weiter unten auf dieser Seite!

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Wärmepumpe für den Pool: Welche ist die richtige für mich?

Viele Fachbegriffe werden Ihnen bei der Recherche zu Wärmepumpen über den Weg laufen: COP, Kältemittel und Inverter sind nur einige davon. Zudem haben sich heutzutage unzählige verschiedene Modelle auf dem Markt etabliert. Daher stellen wir Ihnen auf dieser Seite einige Informationen bereit, die bei der Entscheidung für ein Gerät hilfreich sind.


Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe nutzt die Umgebungsluft. Diese wird von ihr angesogen und auf ein Kältemittel (wie z.B. R32) übertragen. Das Kältemittel ist eine Flüssigkeit, die bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Die Umweltwärme verdampft das Kältemittel zuerst in einem Verdampfer zu Kältemitteldampf. Anschließend wird der Dampf in einem Kompressor verdichtet, wodurch dieser erhitzt wird. Die Wärme wird dann durch den thermodynamischen Austausch an den Heizkreislauf, sprich an das durchlaufende Wasser, übertragen. Dadurch kühlt das Kältemittel wieder ab und wird erneut flüssig. Ein Entspannungsventil wirkt drucksenkend auf das Kältemittel, dieses erreicht wieder seine Ausgangstemperatur und der Kreislauf kann erneut von vorne starten.

Es gilt: Je wärmer die Umgebungstemperatur ist, desto besser funktioniert Ihre Wärmepumpe. Einige Hersteller geben an, dass eine Wärmepumpe ab 25 Grad Umgebungstemperatur am besten funktioniert. Eine Wärmepumpe bezieht circa 80 Prozent ihrer Energie aus der Luft und nur rund 20 Prozent stammen von Ihrem Stromversorgen, ist damit also deutlich energiesparender als ein Elektroheizer. Achten Sie bitte auf die technischen Daten Ihres Modells!.


Wie wird eine Wärmepumpe in den Pool-Kreislauf eingebunden?

Die Wärmepumpe wird direkt in den Pool- bzw. Wasserkreislauf integriert, das Wasser wird dabei von der Filteranlage durch die Wärmepumpe befördert. Zwei Optionen zur Integration stehen zur Verfügung:

  1. Die Wärmepumpe wird im Pool-Kreislauf direkt hinter der Filteranlage platziert.
  2. Zwischen Filteranlage und Wärmepumpe wird zusätzlich ein Bypass eingesetzt, der das Filtern ermöglicht, ohne dass das Wasser im Anschluss durch die Wärmepumpe fließt.

Wir empfehlen immer die Verwendung eines Bypass-Sets.


Wozu dient ein Wärmepumpen-Bypass?

Mit dem Bypass kann der Durchfluss durch die Wärmepumpe geregelt werden. Die Zwischenschaltung hat den Vorteil, dass die Wärmepumpe geschont wird, indem das Wasser nur durch diese hindurchläuft, wenn es notwendig ist, das Wasser zu erwärmen. Nach dem Sommer kann die Wärmepumpe zudem einfach abgekoppelt und mit Hilfe einer Winterabdeckung während der kalten Jahreszeit geschützt werden.


Wo sollte die Wärmepumpe platziert werden?

Die Wärmepumpe wird immer nach der Filteranlage in den Poolkreislauf eingebunden. Platzieren Sie das Gerät im Freien und mit ausreichend Abstand zu Wänden etc. Nur so gewährleisten Sie eine gute Luftzirkulation und verhindern, dass die ausgestoßene und bereits abgekühlte Luft erneut in die Wärmepumpe eingezogen und die Leistung damit deutlich reduziert wird.


Anschluss einer Wärmepumpe

Bitte beachten Sie, dass vor allem größere Modelle nicht steckerfertig, sondern ohne Netzstecker sowie ohne Verrohung geliefert werden. Ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter), der bei Fehlerströmen von selbst den Stromkreis abschaltet, ist in den meisten Fällen erforderlich. Die Anschlussarbeiten müssen stets von einem konzessionierten Elektriker vorgenommen werden. Ausnahmen bilden lediglich einige Mini-Wärmepumpen für kleinere Gartenpools. Sie werden mit Netzstecker geliefert und sind oftmals unter „Plug and Play“ bekannt. Lesen Sie unbedingt die technischen Daten und Informationen zum jeweiligen Artikel und beachten Sie beim Anschließen desselben die beigefügte Produktinformation sowie die Bedienungsanleitung des Herstellers.


Steuerung der Wärmepumpe

Auch die Steuerung spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Standardmodelle verfügen meist über Schalter, die direkt am Gerät bedient werden. Höherwertige Modelle hingegen haben oftmals WiFi und können einfach über eine App von jedem beliebigen Ort angesteuert werden. Sie möchten Ihren Pool aufheizen, während Sie noch auf der Arbeit sind? Mit den WiFi Modellen ist das kein Problem!


Welche Größe sollte die Wärmepumpe haben?

Als Faustregel gilt: unter optimalen Bedingungen, d.h. bei einer Außentemperatur von 25 Grad, erwärmt die Wärmepumpe den Pool in vier Stunden um ein Grad Celsius. Das heißt: Beckeninhalt (m3): 4 = Heizleistung (kW) der benötigten Wärmepumpe. Da nicht immer optimale Bedingungen herrschen, wählt man die Wärmepumpe am besten ein bis zwei Nummern größer. Achtung: In diesem Zusammenhang müssen Sie darauf achten, dass die von Ihnen verwendete Filterpumpe die notwendige Wassermenge fördern kann. Wenn Sie nicht sicher sind, lassen Sie sich von uns beraten!

Voraussetzung für ein effektives Heizen des Pools ist eine gute Isolierung desselben. Bei freistehenden Stangenpools ohne seitliche und untere Isolierung, aber auch bei anderen Pools ohne jegliche Isolierung, wird die gewünschte und bei der Wärmepumpe eingestellte Temperatur nur schwerlich erreicht. Denn: eine fehlende Isolierung führt zu einem stetigen Wärmeverlust, der so hoch ist, dass die Wärmepumpe diesen nicht wieder ausgleichen kann.

TIPP: Bei Stahlwandbecken empfehlen viele Hersteller, die Wassertemperatur nicht über 29 oder 30 Grad zu heizen. Eine zu hohe Temperatur kann zu einer Ausdehnung der Innenhülle führen, die nicht reparabel ist. Die Folge sind Falten in der Innenhülle. Bitte beachten Sie daher die Hinweise in den Informationsblättern der Hersteller. Diese finden Sie auch in unseren Artikelbeschreibungen.


Der Energiegedanke bei einer Wärmepumpe: COP-Wert

Immer mehr Kunden fragen uns nach einem „guten“ COP-Wert. Aber was ist das eigentlich? COP steht für „Coeffizient of Performance“ und bezieht sich auf die Effizienz des Geräts. Der COP ist relativ einfach erklärt: Er stellt das Verhältnis der benötigten Energie im Verhältnis der gewonnenen Energie dar, also den Faktor zwischen der Leistungsaufnahme (Energiebedarf = Ihr Strom) und der Leistungsabgabe. Ein Beispiel: Der COP Ihres Models liegt bei 15, das heißt die Wärmepumpe kann das 15-fache der hinzugeführten Energie erzeugen.


Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Die Lautstärke einer Wärmepumpe wird standardmäßig in Dezibel (dB) angegeben. Beachten Sie, dass die Lautstärke je nach Qualität der Wärmepumpe stark variieren kann. Ist es Ihnen besonders wichtig, ein vergleichsweise leises Gerät zu erwerben, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere „Full-Inverter“-Modelle. Eine 12,6 kW Full-Inverter-Wärmepumpe kann beispielweise mit einer Lautstärke von 45,8 dB (auf einen Meter Entfernung) betrieben werden. Im Vergleich: Viele Kühlschränke werden mit einer Lautstärke von 45,8 dB angegeben. Weitere Unterschiede der Full-Inverter-Wärmepumpe im Vergleich zu Standardmodellen erfahren Sie im nächsten Abschnitt.


Worin unterscheidet sich eine „normale“ Wärmepumpe zu einer Full-Inverter Wärmepumpe?

Full-Inverter-Wärmepumpen sind energiesparender, denn sie arbeiten intelligent. Das bedeutet, sie laufen nur in der kurzen Anlaufphase unter Volllast, erkennen die Wassertemperatur und passen die Verdichter-Drehzahl an den benötigten Kühl- oder Wärmebedarf an. Das stetige und langsame Erwärmen durch die effektive Regelung der Leistung ist besonders energiesparend und zudem noch leise und materialschonend.

Angeboten werden Step-Inverter-Wärmepumpen und Full-Inverter-Wärmepumpen. Erstere habe in der Regel fixe Stufen zur Regelung und erzielen somit eine gute Energieeffizienz. Besser noch sind Full-Inverter-Wärmepumpen, die dank einer stufenlosen Regelung über eine optimale Energienutzung verfügen. Häufig können die Full-Inverter-Wärmepumpen auch mit Hilfe einer App gesteuert werden. Achten Sie hier auf die Angaben zum jeweiligen Modell!


Wärmepumpen-Vergleich

Jede Wärmepumpe muss individuell nach Poolgröße, Poolart, Isolierung, Heizdauer sowie der gewünschten Poolsaison ausgewählt werden. Zusammenfassend zeigen wir Ihnen auf, welche Werte zu einem guten Vergleich genutzt werden können:

  1. Abmessungen
  2. Heizleistung in kW
  3. Lautstärke in dB
  4. COP
  5. Stromversorgung
  6. Wasseranschluss Ø
  7. Ganzjahresmodell oder nicht
  8. Qualität des Wärmetauschers
  9. Steuerung am Gerät oder per WiFi
  10. Installation und Wartung


Wärmepumpen-Zubehör: Was brauche ich?

Wie oben beschrieben, empfehlen wir Ihnen die Wärmepumpe mit einem passenden Bypass-Set zu bestellen. Mit diesem kann das Wasser bei erreichter Temperatur nach dem Filtern an der Wärmepumpe vorbeigeführt werden und die Wärmepumpe für die Überwinterung einfach und schnell vom Wasserkreislauf abgekoppelt werden. Daneben gibt es spezielle Reiniger für Wärmepumpen, die eine nützliche Hilfe in Bezug auf die Langlebigkeit des Geräts sind. Hier finden Sie das richtige Wärmepumpen-Zubehör.


Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern in unserer Produktübersicht oder den Wärmepumpen-Sets. Sollten Sie Fragen haben, beantwortet Ihnen unser Kundenservice diese gerne!